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Worin besteht die Verbindung zwischen all den Grausamkeiten in der Vergangenheit unserer Gesellschaft? Schändliche Kapitel der Geschichte wie der afrikanische Sklavenhandel, das Massaker an den amerikanischen Ureinwohnern und deren Vertreibung, die Unterdrückung der Frau und erzwungene Kinderarbeit – sie alle waren das Produkt eines gefährlichen Glaubens, dass diejenigen, die die Macht innehaben, ein Recht dazu hätten, diejenigen zu mißbrauchen, die keine haben: Ob aus Profitgründen, Bequemlichkeit oder einfach Spaß an der Sache, dieses Hoheitsgebaren führte dazu, dass die Menschen als Gesellschaft unglaublich grausame Handlungen tolerieren, ewig weiterführen und empört verteidigen.

 Die meisten Menschen heutzutage betrachten die Sklaverei, Kinderarbeit und die Unterdrückung der Frau als falsch, aber zu diesem Sinneswandel kam es nur, weil bewusst denkende Menschen, trotz hohen eigenen Risikos, Gerechtigkeit forderten und gegen Unterdrückung ankämpften.
Ota Benga war ein Pygmäe aus Afrika, der 1904 aus dem Belgischen Kongo in den New Yorker Zoo in der Bronx gebracht wurde. Dort war er Teil einer Ausstellung über "evolutionäre Vorfahren" der Menschen.

Werden künftige Generationen mit demselben Gefühl der Scham und des Entsetzens auf unsere Generation zurückschauen, das wir empfinden, wenn wir von Schiffen lesen, auf die man Sklaven pferchte, oder über die erzwungenen Wintermärsche amerikanischer Indianer bei der Vertreibung aus ihrer Heimat? Eine objektive Betrachtung zeigt, dass unsere Generation sich immer noch genauso verhält. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Opfer von gestern—benutzt und missbraucht, weil sie "anders" und machtlos waren—heute anderen Spezies angehören.

Grausame Handlungen, die heute einen öffentlichen Aufschrei verursachen würden,—wie z.B. der Einsatz von Kindern mit geistigen Schwächen für Hepatitisexperimente am New York Willowbrook State Hospital in den 1960er Jahren—werden heute nicht mehr hingenommen, weil wir erkannt haben, dass das Verletzen anderer Menschen, nur weil sie hilflos sind, abzulehnen ist. Wanderzirkusse stellen heute kaum mehr physisch deformierte Männer oder Frauen als "Freaks" aus, damit man sich über sie lustig mache und sie verhöhne, denn wir wissen heute, dass Individuen Respekt und Rücksichtnahme verdienen, egal, ob sie der Norm entsprechen oder nicht. Doch intelligente, soziale Tiere werden nach wie vor für Experimente, Zirkusnummern und andere Abscheulichkeiten missbraucht.

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Dominion: The Power of Man, the Suffering of Animals, and the Call to Mercy
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